Hirsch Leib Davidovits

Date de naissance :
31.12.1891

Lieu de naissance :
Máramarossziget, Rumänien

Date de décès :
11.07.1944

Lieu de décès :
Dora

Matricule :
55525

Hirsch Leib (Tzvi Aryeh) Davidovich wurde am 31. Dezember 1891 in der nordtranssylvanischen Stadt Sighet in Österreich-Ungarn geboren. Seine Eltern waren Yerucham und Sarah Leah Davidovich, and er hatte eine Schwester namens Dreisie. Wie damals in der jüdischen Gemeinde üblich, wurde er als Junge sowohl in Grundthemen als auch in jüdischer Lehre unterrichtet. Später machte er eine Ausbildung zum Zimmermann – seinerzeit ein beliebter und angesehener Beruf. Das Zimmerhandwerk war tatsächlich reine Handwerkskunst, die ohne jegliche Hilfe durch komplexe Instrumente oder Maschinen ausgeübt wurde. 1914 wurde Hirsch Leib von der österreichisch-ungarischen Wehrmacht eingezogen, wo er ebenfalls als Zimmerer arbeitete. Die meiste Zeit seines Dienstes leistete er im Osten jenseits der Landesgrenze. Etwa 1918 oder 1919 heiratete er Frimet Shlomovitch, Tochter von Ephraim und Freida Shlomovitch, aus dem ca. 15 km von Sighet entfernt gelegenen Dorf Giulesti. Frimet war in seinem Alter. Das Paar baute sich ein liebevolles, einträchtiges jüdisches Heim auf und zog gemeinsam zwei Söhne groß: Ephraim und Chaim. Den Lebensunterhalt für die Familie verdiente Hirsch Leib vor allem mit seiner Arbeit als professioneller Möbelschreiner. Er wurde von den führenden Zimmereien der Stadt, Tester Carpentry und Green Carpentry, engagiert und arbeitete jeden Tag etwa zehn bis zwölf Stunden. Dann wurden die Aufträge in seinem Metier knapp, und Leib wurde arbeitslos. Um seine Familie zu unterstützen, sah er sich nach anderer Arbeit um und nahm sogar Aufträge als ungelernter Hilfsarbeiter fernab von zuhause an. Zusätzlich zu diesem ohnehin schon hohen Arbeitspensum war er auch samstagnachts tätig, insbesondere in den langen Winternächten. Hirsch Leib war ein freundlicher Mann, eher klein gewachsen wie sein Vater, lebhaft, aufrichtig, fair und unbekümmert. Er hielt die jüdischen Werte hoch und war ein Familienmensch. An erster Stelle standen für ihn stets der Haushalt und die Kinder, und er war jederzeit bemüht, ihre Bedürfnisse zu erfüllen und ihnen eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Nachdem die Nationalsozialisten das Gebiet besetzt hatten, wurden seine Söhne als Zwangsarbeiter eingesetzt und schließlich in ein weit entferntes Konzentrationslager deportiert, wo sie jeglichen Kontakt nach Hause verloren. Im Mai 1944 wurden Hirsch Leib und seine Frau Frimet mit dem Rest der jüdischen Gemeinde nach Auschwitz verbracht. Er bekam die Häftlingsnummer 55525, wurde am 24. Mai ins KZ Buchenwald und am 27. Mai ins Außenlager Dora versetzt. Am 11. Juli um 3.30 Uhr verstarb Hirsch Leib im Häftlingskrankenrevier (17) an den Folgen einer Infektion in seinem linken Bein. Nach dem Krieg gelang es seinen Söhnen Ephraim and Chaim, sich nach Israel durchzukämpfen, wo beide eine große Familie gründeten.

Gilad & Gadi Dvir (Davidovich)

Hirsch Leib (Tzvi Aryeh) Davidovich was born on December 31, 1891, in the city of Sighet in Northern Transylvania, Austria-Hungary. His parents were Yerucham and Sarah Leah Davidovich and he had one sibling, Dreisie. As a young boy, he studied both elementary and Jewish subjects, as was common in the Jewish community. As he got older, he studied carpentry, which was considered a popular and respectable profession at the time. All of the craftsmanship was done by hand, without complex instruments or machinery. In 1914, Hirsch Leib was drafted into the Austria-Hungarian army's carpentry unit, spending the majority of his service in the East, beyond the country's borders. Around 1918 or 1919, he married Frimet Shlomovitch, daughter of Ephraim and Freida Shlomovitch, from the village of Giulesti, which was about 15 km away from Sighet. Frimet was his age. The couple built a loving, peaceful Jewish home and raised two sons, Ephraim and Chaim. Most of Hirsch Leib's livelihood came from his professional work as an artisanal furniture carpenter. He was hired by the premier carpentry shops in the city, Tester Carpentry and Green Carpentry, and worked 10-12-hour days. When carpentry work grew scarce, he found himself unemployed. He sought out other work, even jobs that were far away and that involved unskilled labor, in order to support his family. In addition to his already heavy workload, he also worked Saturday nights, especially during the long winter nights. Hirsch Leib was friendly, short in stature like his father, agile, candid, fair and easygoing. He upheld Jewish traditions and was a family man. His primary concern was always his household and children, always making sure to provide for their needs and education. After Nazis occupied the area, his two sons were sent into forced labor and ended up in concentration camps far away, where they lost connection with their home. In May of 1944, Hirsch Leib and Frimet were sent to Auschwitz along with the rest of their community. He was given the prisoner number 55525 and was transferred to Buchenwald on May 24th. On May 27th, he was transferred to the subcamp Dora. On July 11th at 3:30, he died in the hospital barracks (17) from an infection in his left leg. After the war and much struggling, Hirsch Leib's two sons, Ephraim and Chaim, made it to Israel and established large families.

Gilad & Gadi Dvir (Davidovich)

Matricule :
55525